Glossar
Beim Planen eines eigenen Hauses begegnen Sie vielen Fachbegriffen – von Blower-Door-Test bis Satteldach. Unser Glossar hilft Ihnen dabei, den Überblick zu behalten: Hier finden Sie kurze, verständliche Erklärungen zu allen wichtigen Begriffen rund um Architektur, Technik und Ausstattung.
Pergola
Eine Pergola ist eine offene, säulen- oder pfostengetragene Konstruktion, die freistehend oder an ein Gebäude angebunden als Sicht- und Sonnenschutz dient. Sie kann aus Holz oder Metall bestehen.
Perimeterdämmung
Als Perimeterdämmung bezeichnet man die außenliegende Wärmedämmung von Bauteilen, die direkt mit dem Erdreich in Kontakt stehen – typischerweise unter der Bodenplatte oder an den Kelleraußenwänden. Bei FingerHaus kommt dafür ein druckfester, feuchtigkeitsresistenter Hartschaum zum Einsatz. Diese Dämmplatten schützen das Gebäude effektiv vor Wärmeverlusten und sind speziell für die dauerhafte Beanspruchung im erdberührten Bereich zugelassen.
Pfette
Pfetten sind waagerecht verlaufende Träger aus Holz und zentraler Bestandteil einer Dachkonstruktion. Sie tragen die schräg angebrachten Sparren und leiten so die Lasten des Daches sicher ab. Je nach Lage unterscheidet man zwischen einer Pfette am höchsten Punkt des Daches (Firstpfette), einer mittig sitzenden Pfette und einer am unteren Dachrand (Fußpfette).
Podesttreppe
Eine Podesttreppe ist eine Treppe mit geradem Verlauf, bei der ein waagerechtes Zwischenpodest den Lauf unterbricht. Es sorgt für eine komfortable Begehbarkeit und ermöglicht bei Bedarf einen Richtungswechsel der Treppe oder eine kurze Gehpause.
Pultdach
Ein Pultdach besteht aus nur einer geneigten Dachfläche, die zwischen einer hohen und einer niedrigeren Außenwand verläuft. Durch die einseitige Neigung entsteht auf der höheren Seite besonders viel Raumhöhe, sodass das Dachgeschoss meist ohne Einschränkungen als Vollgeschoss genutzt werden kann. Pultdächer wirken modern und eignen sich gut für eine klare, reduzierte Architektursprache.
PV-Anlage
Eine Photovoltaik-Anlage wandelt Sonnenlicht direkt in elektrischen Strom um. Sie besteht aus mehreren Solarmodulen, die meist auf dem Hausdach installiert werden, sowie einem Wechselrichter, der den erzeugten Gleichstrom in nutzbaren Wechselstrom umwandelt. Der selbst erzeugte Strom kann entweder direkt im Haushalt genutzt oder in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. In Verbindung mit einem Stromspeicher erhöht sich der Eigenverbrauchsanteil deutlich.