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Glossar

Beim Planen eines eigenen Hauses begegnen Sie vielen Fachbegriffen – von Blower-Door-Test bis Satteldach. Unser Glossar hilft Ihnen dabei, den Überblick zu behalten: Hier finden Sie kurze, verständliche Erklärungen zu allen wichtigen Begriffen rund um Architektur, Technik und Ausstattung.

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Kehlbalkendecke

Als Kehlbalkendecke bezeichnet man die tragende Deckenkonstruktion im Dachgeschoss, die durch sogenannte Kehlbalken gebildet wird. Diese waagerechten Balken verbinden die gegenüberliegenden Sparren der Dachschrägen miteinander und sorgen so für Stabilität. Gleichzeitig dienen sie als Auflage für die Decke im Dachgeschoss und können auch für die Dämmung oder den Innenausbau genutzt werden. Die Kehlbalkendecke ist besonders typisch bei Satteldächern und wird oft in Häusern mit ausgebautem Dachgeschoss eingesetzt.

KfW

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW, ist eine staatliche Förderbank, die unter anderem zinsgünstige Kredite und Zuschüsse zum Beispiel für den Neubau von Wohngebäuden bereitstellt. Im Rahmen von Programmen wie »Klimafreundlicher Neubau (KFN)« oder »Wohneigentum für Familien (WEF)« fördert sie besonders energieeffiziente Gebäude, die dem Effizienzhaus-40-Standard entsprechen. Die Antragstellung erfolgt über die Hausbank.

Klinker

Klinker sind besonders harte und widerstandsfähige Ziegelsteine, die bei hohen Temperaturen gebrannt werden. Durch diesen Prozess wird der Ton stark verdichtet – das macht Klinker frostbeständig, witterungsresistent und langlebig. Sie werden häufig als Fassadenverkleidung eingesetzt. Farbgebung und Struktur entstehen auf natürliche Weise während des Brennens. Wichtig zu wissen: Klinkerfassaden gelten als energetisch nachteilig im Vergleich zur gedämmten Putzfassade und sind nicht förderfähig im Rahmen der KfW-Programme »Klimafreundlicher Neubau – Wohngebäude (KFN)« oder »Wohneigentum für Familien (WEF)«.

Kniestock

Der Kniestock ist der senkrechte Wandabschnitt zwischen der obersten Geschossdecke und dem Beginn der Dachschräge. Er sorgt dafür, dass das Dach nicht direkt auf dem Boden sitzt. Je höher der Kniestock, desto mehr Platz gibt es unter dem Dach – zum Beispiel für Möbel oder komfortable Bewegungsfreiheit. Umgangssprachlich bezeichnet der Kniestock den Abstand zwischen dem Fußboden im Dachgeschoss und dem Beginn der Dachschräge.

KNX-System

Ein KNX-System ist ein international anerkannter Standard für die intelligente Steuerung von Gebäudetechnik. Über ein fest installiertes Bussystem können Geräte wie Licht, Rollläden, Heizung oder Alarmanlagen miteinander vernetzt und zentral gesteuert werden. KNX funktioniert ohne Cloud-Anbindung – alle Daten bleiben im Haus, was für eine besonders hohe Datensicherheit sorgt. Typische Steuerungsmöglichkeiten sind Wandtaster, Displays oder mobile Endgeräte.

Konstruktionsholz

Konstruktionsholz ist das tragende Holzmaterial, das beim Bau eines Finger-Hauses für Wände, Decken und das Dach eingesetzt wird. Es wird technisch getrocknet, bleibt dadurch besonders formstabil und kann ohne chemischen Holzschutz verwendet werden. Das schont die Umwelt und sorgt für ein gesundes Raumklima. Mit seiner hohen Tragfähigkeit, Elastizität und dem vergleichsweise geringen Gewicht ist Konstruktionsholz ideal für den modernen Holzfertigbau.

Konterlattung

Die Konterlattung ist eine Holzlattung, die entlang der Sparren auf dem Dach montiert wird. Sie fixiert die Unterspannbahn und schafft einen Abstand zur darüberliegenden Dachlattung, die quer zur Konterlattung verläuft. Durch die doppelte Lattung entsteht ein Zwischenraum, der eine Hinterlüftung der Dachkonstruktion ermöglicht. So kann Feuchtigkeit zuverlässig entweichen – ein wichtiger Beitrag zum Witterungsschutz und zur Langlebigkeit des Dachs.