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Glossar

Beim Planen eines eigenen Hauses begegnen Sie vielen Fachbegriffen – von Blower-Door-Test bis Satteldach. Unser Glossar hilft Ihnen dabei, den Überblick zu behalten: Hier finden Sie kurze, verständliche Erklärungen zu allen wichtigen Begriffen rund um Architektur, Technik und Ausstattung.

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Dachgaube

Eine Dachgaube ist ein Aufbau auf einem geneigten Dach. Sie vergrößert den nutzbaren Raum im Dachgeschoss, verbessert die Belichtung und setzt zugleich architektonische Akzente. Je nach Bauweise kann das Gaubendach als Schleppdach-, Sattel- oder Flachdachgaube ausgeführt werden.

Dachgeschoss

Als Dachgeschoss bezeichnet man eine Etage eines Gebäudes, die sich unter dem Dach befindet und durch Dachschrägen in der nutzbaren Raumhöhe eingeschränkt sein kann. Eine höhere Kniestockwand hebt die Dachschrägen an und schafft dadurch mehr nutzbare Wohnfläche. Hat eine Etage keine Dachschrägen, handelt es sich um ein zweites Vollgeschoss oder ein Obergeschoss – wie es zum Beispiel bei einem Walmdach der Fall ist.

Dachneigung

Die Dachneigung beschreibt den Winkel, in dem eine Dachfläche geneigt ist. Sie wird in Grad angegeben und beeinflusst die Optik, die Entwässerung und die Wahl der Dacheindeckung. In Kombination mit der Kniestockhöhe wirkt sie sich auch auf die nutzbare Fläche unter den Dachschrägen aus.

Dachüberstand

Als Dachüberstand bezeichnet man den Teil des Daches, der über die Außenwand hinausragt. An den Giebelseiten eines Hauses endet er am Ortgang, die seitlichen Abschlüsse der Dachflächen nennt man Traufe. Dachüberstände haben nicht nur eine ästhetische Funktion, sondern tragen auch zum konstruktiven Schutz des Gebäudes bei, indem sie die Außenwände vor Witterungseinflüssen wie Regen schützen.

Dampfdiffusionsbremse

Eine Dampfdiffusionsbremse – auch Dampfbremse genannt – verhindert, dass Feuchtigkeit aus der Raumluft in die Wärmedämmung gelangt und schützt so die Konstruktion so vor Feuchteschäden. Gleichzeitig trägt sie zur Luftdichtigkeit der Gebäudehülle bei.

Doppelhaus

Ein Doppelhaus besteht aus zwei direkt aneinander gebauten Wohneinheiten, die durch eine gemeinsame Wand getrennt sind. Jede Haushälfte verfügt über einen separaten Eingang sowie eigene Hausanschlüsse für Strom, Wasser und Heizung. Doppelhäuser kombinieren die Vorteile eines Einfamilienhauses mit einer platzsparenden Bauweise und ermöglichen die Teilung von Grundstücks- und Erschließungskosten. Sie sind damit eine kosteneffiziente Lösung – ideal für Paare, Familien oder Freunde, die nah beieinander wohnen möchten und dennoch Wert auf Privatsphäre legen.

Drempel

Der Drempel ist eine vorgesetzte Wand im Dachgeschoss, die dazu dient, eine nutzbare Raumhöhe von mindestens 90 bis 100 cm zu erreichen. Sie wird vor die Dachschräge gesetzt, wenn die Fußpfette direkt auf der Decke des Dachgeschosses aufliegt und eine Erhöhung des Kniestocks nicht möglich oder nicht vorgesehen ist. Der dadurch entstehende niedrige Raum hinter der Drempelwand wird ebenfalls als Drempel bezeichnet.