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Glossar

Beim Planen eines eigenen Hauses begegnen Sie vielen Fachbegriffen – von Blower-Door-Test bis Satteldach. Unser Glossar hilft Ihnen dabei, den Überblick zu behalten: Hier finden Sie kurze, verständliche Erklärungen zu allen wichtigen Begriffen rund um Architektur, Technik und Ausstattung.

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Anhydritestrich

Anhydritestrich ist ein Estrich auf Basis von wasserfreiem Calciumsulfat (Anhydrit), der ausschließlich im Innenbereich eingesetzt wird. Er zeichnet sich durch eine gute Verarbeitbarkeit und kurze Trocknungszeiten aus. Bereits nach etwa drei Tagen ist der Estrich begehbar, nach vier bis sechs Wochen können Bodenbeläge verlegt werden. Wird Anhydritestrich – wie bei FingerHaus – als Fließestrich eingebracht, nivelliert er sich nahezu selbst und eignet sich dank seiner hohen Wärmeleit- und Speicherfähigkeit besonders gut für den Einsatz mit Fußbodenheizungen.

Anschlussfahne

Die Anschlussfahne ist ein aus Edelstahl bestehendes Verbindungselement, das in die Fundamentplatte integriert wird. Sie verbindet den Funktionspotenzialausgleichsleiter mit dem Ringerder und der Elektroinstallation des Gebäudes. Dadurch ermöglicht sie die sichere Ableitung elektrischer Ströme und sorgt für eine fachgerechte Erdung aller leitfähigen Gebäudeteile

Armierungsgewebe

Das Armierungsgewebe ist ein reißfestes Glasfasergewebe, das unter dem Außenputz eingebettet wird. Es erhöht die Stabilität der Putzschicht, verhindert Rissbildungen und sorgt für eine langlebige, gleichmäßige Fassade.

Attika

Die Attika ist ein erhöhter Dachrandabschluss bei Flachdächern. Sie umschließt das Dach an den Seiten und verdeckt die dahinterliegende Dachfläche inklusive Gefälledämmung. Neben ihrer optischen Wirkung schützt die Attika vor Windlasten, dient der sicheren Wasserführung und ermöglicht eine verdeckte Dachentwässerung.

Ausbauhaus

In einem Ausbauhaus übernimmt die Bauherrschaft bestimmte Innenausbauarbeiten selbst. In einem Finger-Haus der Ausbaustufe »ausbaufertig« sind Dach, Außenputz, Haustür, Fenster, die Beplankung der Geschossdecke sowie die doppelte Beplankung der Wände im Leistungsumfang enthalten. Alle weiteren Arbeiten – etwa Elektroinstallation, Heizung und Sanitär, Estrich, Hausanschlüsse, Spachtelarbeiten oder Bodenbeläge – werden eigenverantwortlich organisiert und umgesetzt. Eigenleistungen können zur Kostenersparnis beitragen – man spricht hier auch von Muskelhypothek –, wenn ausreichend Zeit, handwerkliches Geschick oder fachkundige Unterstützung im persönlichen Umfeld vorhanden ist. Bestimmte Arbeiten wie die Inbetriebnahme der Elektroanlage oder der Anschluss von Sanitärinstallationen dürfen ausschließlich von Fachkräften ausgeführt werden. Werden mehrere Gewerke an Fremdfirmen vergeben, kann dies mit einem höheren Organisationsaufwand und gegebenenfalls höheren Kosten verbunden sein.