Fertighaus

Fertighaus

Unter Fertighäusern versteht man Gebäude, die in verschiedenen Elementen in einer Produktionshalle vorgefertigt und an der Baustelle in nur wenigen Tagen fertig montiert werden. Von der Produktion im Werk, der Montage an der Baustelle, über den Innenausbau und die Fertiginstallation von Strom, Wasser und Heiztechnik vergehen bei FingerHaus bis zum Einzug oft kaum mehr als 12 Wochen. Die witterungsunabhängige und bei FingerHaus mittlerweile zum Teil computergesteuerte und automatisierte Vorfertigung im Werk ermöglicht ein Höchstmaß an Präzision und gleichbleibender Qualität. Der wichtigste Baustoff beim Fertighaus ist Holz, da die Rahmenwerke von Wänden und Decken sowie die Dachkonstruktion in der Regel aus Holz gefertigt sind. Durch die konsequente Dämmung der gesamten Gebäudehülle sind Fertighäuser extrem energieeffizient und durch den Baustoff Holz, der große Mengen CO2 bindet, zudem auch noch nachhaltig.

 

Bei der Holztafelbauweise werden tragende und nichttragende Innen- und Außenwände aus einer Holzrahmenkonstruktion (bestehend aus Rähm, Schwelle und senkrechten Stielen/Ständern sowie Sturz- und Brüstungsriegeln) aus Konstruktionsvollholz in der Produktionshalle witterungsgeschützt produziert. Bei FingerHaus wird das Rahmenwerk mit Innendämmung versehen und doppelt beplankt. Anschließend wird die Außendämmung aufgebracht und mit Armierungsputz versehen. Vorinstallationen und der Einbau von Fenstern, Rollläden und der Haustür werden auch schon in der Produktionshalle ausgeführt. Die fertigen Wände (Tafeln) werden verladen und mit den ebenfalls vorgefertigten Dach- und Deckenelementen an der Baustelle montiert.
Ein Fertighaus wird im Gegensatz zu Häusern in Nassbauweise (Massivbau) in einer Produktionshalle in Elementen im Trockenen und in höchster Maßhaltigkeit vorgefertigt und am Bauort montiert. Die Zeit, die von Montagebeginn bis zum Einzug vergeht, ist deutlich kürzer als bei Häusern in Nassbauweise. Zudem haben Fertighäuser einen erheblichen ökologischen Vorteil gegenüber Massivbauten, da für die Produktion zum Beispiel von Ziegelsteinen und Zement enorm große Mengen an Energie verbraucht werden. Holz hingegen ist ein nachhaltiger und nachwachsender Baustoff der während des Wachstums große Mengen an CO2 bindet. Energie muss lediglich bei Ernte, Zuschnitt und Transport zugeführt werden. Fertighäuser haben außerdem bei gleicher Wandstärke deutlich bessere Dämmwerte, was nicht nur Energie spart und Ressourcen schont, sondern auch mehr Wohnraum bedeutet. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie bei FingerHaus über den gesamten Planungs- und Bauzeitraum bis zur Schlüsselübergabe nur einen Ansprechpartner – nämlich FingerHaus – haben. Sie müssen keine Handwerker und Gewerke organisieren und koordinieren. Für Sie bedeutet das höchste Planungssicherheit und einen stressarmen Bauverlauf. 
In Sachen Individualität gibt es keinerlei Unterschiede zwischen den Bauweisen. Das Haus von der Stange ist ein Vorurteil, das die 70er-Jahre überlebt hat. Bei FingerHaus werden aus der Erfahrung tausender gebauter Häuser und den daraus abgeleiteten Wünschen der Bauherr*innen Hauskonzepte erstellt, die diese Erkenntnisse miteinander vereinen. Die daraus entstandenen Hauskonzepte sind jedoch nur Planungsgrundlagen, die den Vorstellungen der Bauher*innen angepasst werden können. Ebenso ist zusammen mit den erfahrenen FingerHaus-Architekten möglich, ganz freie und individuelle Planungen exakt nach Ihren Wünschen zu realisieren. Der Anteil frei geplanter Architektenhäuser steigt in den letzten Jahren im Fertighausbau im Übrigen stetig an. Mit der Wunschausstattung wird ein Fertighaus in Holzbauweise heutzutage zum ganz und gar individuellen Zuhause. Ob Fassade und Dacheindeckung, Türen und Fenster, Treppen, Bodenbeläge und Tapeten: Für alles gibt es in der FingerHaus-Ideenwelt eine enorme Auswahl an Farben, Formen und Materialien. Auch in Sachen Haus- und Heiztechnik ist für jeden Anspruch die passende Lösung dabei. 
Ein Holzfertighaus bietet höchste Bauqualität. Dazu trägt auch die industrielle Produktion im Werk bei: Alle Bauelemente werden in trockenen Werkshallen unter optimalen Bedingungen exakt vorgefertigt. Bei FingerHaus ist es auch die Kombination aus computergesteuerten Produktionsschritten und traditioneller Handwerkskunst, die jedes Haus zu etwas Besonderem in Sachen Qualität werden lassen. Außenwände, Innenwände und Decken werden im Trockenen produziert, gelagert und gelangen regengeschützt zur Baustelle, wo Profis sie schnell und präzise montieren. Alle Abläufe von Produktion, Montage, Installation und Innenausbau sind aufeinander abgestimmt und werden von absoluten Fachleuten auf ihrem Gebiet ausgeführt. Eine Orientierungshilfe für Bauherren stellt das Siegel der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau (QDF) dar: Die führenden Fertighaushersteller gehören ihr an und garantieren so, dass sie bautechnische Standards erfüllen, die weit über die gesetzlichen Vorschriften hinausgehen. Sachverständige kontrollieren bei jedem Mitgliedsunternehmen des Bundesverbands Deutscher Fertigbau (BDF) regelmäßig sowohl die Vorfertigung der Bauelemente als auch die Montage der Häuser.

Holzfertighäuser stehen für hervorragende Wärmedämmung. Die Wände sind in moderner Holzrahmenbauweise gefertigt und verfügen über mehrere Schichten hochwirksamer und dennoch raumsparender Dämmmaterialien. Aufgrund der geringen Wärmeleitfähigkeit des Baumaterials Holz lassen sich konstruktive Kältebrücken an der Fassade vermeiden. Eine FingerHaus-Thermo+ Wand hat eine Stärke von 34 cm und einen Wärmedurchgangskoeffizient von 0,123 W/m2K. Um den gleichen Wärmeschutz zu bieten müsste eine Porenziegelwand etwa doppelt so dick ausgeführt werden. Für die Herstellung von einem Kubikmeter Holzteile werden 8 bis 30 Kilowattstunden (kWh) Energie benötigt; für Beton sind 150 bis 200 kWh und für Stahlbauteile 500 bis 600 kWh erforderlich. Regenerative Heizsysteme und modernste Gebäudetechnik tragen zu einer überzeugenden Energieeffizienz bei. FingerHaus ist Pionier beim Einsatz regenerativer Heiztechniken und hat schon ab 2005 den Einsatz von Wärmepumpen gefördert. Seit 2016 werden 100 % aller Finger-Häuser mit Heizsystemen ohne Öl und Gas ausgestattet. Plus-Energiehäuser erzeugen übrigens sogar mehr Strom und Wärme aus erneuerbaren Energiequellen, als das Haus benötigt. Außerdem überzeugen Holzfertighäuser über eine erstklassige Ökobilanz. Denn Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und obendrein CO2-neutral, da Bäume während ihrer Wachstumsphase der Atmosphäre Kohlendioxid entziehen. Das Holz bezieht FingerHaus direkt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern in Deutschland, sodass das Baumaterial auf möglichst kurzem Weg ins Werk gelangt. 
Sie gehört zu den ersten individuellen Fertighäusern der Welt. Und sie ist der beste Beweis dafür, dass Häuser in Fertigbauweise äußerst langlebig sind: Die Villa Undine wurde 1885 in Binz auf Rügen gebaut. Die vorgefertigten Teile stammen von der „Wolgaster Aktien-Gesellschaft für Holzbearbeitung“. Viele der sogenannten Wolgasthäuser stehen noch heute. Und welche Qualität Holz bietet, zeigt sich ja auch bei den jahrhundertealten Fachwerkhäusern, die die Innenstädte in Deutschland prägen und ebenfalls aus Holzkonstruktionen bestehen. Vom Prinzip ist ein Fertighaus ein modernes, weiter entwickeltes Fachwerkhaus. Moderne Holzfertighäuser haben ebenso wie konventionell gebaute Häuser eine technische Lebensdauer von mehr als 100 Jahren. Das haben übrigens Wissenschaftler der Universität Leipzig in einer umfassenden Studie herausgefunden. Das erste Finger-Haus wurde 1948 in Bottendorf bei Frankenberg errichtet und wird selbstverständlich heute noch bewohnt. Gerade in Frankenberg und der Region lassen sich sehr viele Finger-Häuser bewundern, die schon viele Jahrzehnte Lebenszeit hinter sich haben und noch immer in hervorragendem Zustand sind. Wie bei jedem anderen Haus auch liegen natürlich auch bei einem Fertighaus durch Umwelt- und Witterungseinflüsse und nach vielen Jahren der Nutzung mal Renovierungsarbeiten, wie ein neuer Außenanstrich von Fassade oder sichtbaren Holzteilen, an.
Ein Fertighaus in Holzbauweise ist mit Sicherheit die nachhaltigste Art ein modernes Einfamilienhaus zu bauen. Das liegt zunächst einmal am nachwachsenden Rohstoff Holz. Ein idealer und vielseitiger Baustoff der während des Wachstums CO2 bindet und nicht wie andere Baustoffe schon bei der Produktion Unmengen an Energie verbraucht. Etwa 30 Kubikmeter Holz, das sind etwa 10 Fichten, werden für den Bau eines durchschnittlichen Finger-Hauses benötigt. Jeder Kubikmeter Holz bindet etwa 1 Tonne CO2. Der gesamte deutsche Wald benötigt etwa 23 Sekunden, um die Menge Holz nachwachsen zu lassen, die für ein Fertighaus benötigt wird. Zur Nachhaltigkeit eines Finger-Hauses trägt zudem auch die hocheffiziente Wärmedämmung bei, denn nach wie vor gilt: die beste Energie ist die, die gar nicht erst verbraucht wird. Natürlich wird jedes Finger-Haus mit erneuerbaren Energien beheizt, was zusätzlich Ressourcen und die Umwelt schont.
Als Konstruktionsholz wird bei Finger-Häusern wegen seiner hervorragenden Eignung als Bauholz das Fichtenholz verwendet. Fichtenholz hat bei relativ geringem Gewicht gute physikalisch-mechanische Eigenschaften – ist elastisch und tragfähig zugleich. Das von FingerHaus verwendete Konstruktionsvollholz ist kammergetrocknet auf einen Trocknungsgrad von über 83 % und ist damit extrem Formstabil. Obendrein benötigt es dadurch auch keinen chemischen Holzschutz und wird unbehandelt verarbeitet. FingerHaus bezieht das Holz aus regionaler nachhaltiger Holzwirtschaft. Natürlich kommen im Innenausbau für Türen, Parkett oder bei den hochwertigen Finger-Treppen aus eigener Produktion auch andere Holzarten zum Einsatz. Bei Finger-Treppen ist zum Beispiel gerade Buchenholz aber auch Eiche oder Nussbaum sehr beliebt.
Ein modernes Fertighaus ist zweifellos eine Investition in die Zukunft. Die hohen Qualitätsstandards der führenden Hersteller, wie zum Beispiel das Siegel der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau (QDF), tragen zu einer zunehmenden Wertstabilität von Fertighäusern bei. Eine Studie der Fachhochschule Nordostniedersachsen ergab, dass sich der Sachwert – also die entscheidende Grundlage für die Schätzung des Verkehrswertes von Wohngebäuden – bei seit den 1980er-Jahren gebauten Holzfertighäusern kaum von Mauerwerksbauten unterscheidet. Die Qualität der Bauweise sowie der Ausstattung ist in den vergangenen Jahren nochmals deutlich gestiegen, sodass sie vielfach das Niveau von Massivbauten übersteigt. Der umfassende FingerHaus-Kundendienst trägt zu einer langen Lebensdauer und hohen Wertstabilität der Immobilie bei. Im Übrigen sind Um- und Anbauten bei Fertighäusern im Fall von sich ändernden Lebenssituationen wesentlich unkomplizierter realisierbar als bei konventionell gebauten Häusern.
Grundsätzlich kann jede Hausart als Fertighaus gebaut werden, egal ob Ein- oder Mehrfamilienhaus, Reihen oder Doppelhaus. Auch bei der Architektur sind Fertighäuser flexibel planbar: klassisch mit Satteldach, als Stadtvilla, Bungalow, Häuser mit Zelt-, Walm-, Krüppelwalm-, Flach- oder Pultdach. Natürlich waren die allermeisten der bisher über 15.000 gebauten Finger-Häuser Einfamilienhäuser, es wurden aber auch schon Büro-, Verwaltungs- und Kanzleigebäude, Praxen für Ärzte, Zahnärzte oder Physiotherapie, Diskotheken, Turnhallen, Gastronomie oder Kindergärten errichtet. 
FingerHaus bietet Häuser in drei unterschiedlichen Ausbaustufen sowie "schlüsselfertig" an, sodass Sie je nach den eigenen handwerklichen Fähigkeiten und zur Verfügung stehender Zeit entscheiden können, ob Sie bestimmte Gewerke selbst ausführen möchten. Die Ausbaustufen sind "ausbaufertig", "technikfertig" und "fast fertig". Während beim ausbaufertigen Haus praktisch die komplette Gebäudehülle inbegriffen ist, können der gesamte Innausbau sowie die Installation von Heizung und Elektro von Ihnen selbst ausgeführt werden. Beim technikfertigen Haus ist dagegen die Elektro- und Heizungsinstallation schon im FingerHaus-Leistungsumfang inbegriffen. Beim fast fertigen Haus sind lediglich die Wand und Bodenbeläge noch auszuführen, wobei die Fliesen in WC und Bad von FingerHaus verlegt werden. Den detaillierten Leistungsumfang und das, was Sie in Eigenleistung ausführen können, finden Sie in der jeweils aktuell gültigen Bau- und Leistungsbeschreibung von FingerHaus.
Die verwendeten wohngesunden Materialien sind die Basis für ein wohltuendes Raumklima. Neben den natürlichen und naturbelassenen Baustoffen tragen effiziente Lüftungsanlagen in Ihrem Finger-Haus zum Wohlbefinden bei. Sie versorgen das Haus permanent mit frischer Luft, die sie regelmäßig automatisch austauschen oder für Allergiker sogar vorfiltern.
Die innovative Decken- und Wandkonstruktion moderner Holzfertighäuser garantiert mehr als nur einen perfekten Wärmeschutz: Durch optimale Kombination unterschiedlicher Materialien und den mehrschichtigen Aufbau der Wände und Decken erzielen sie Schallschutz, der das Niveau konventioneller Gebäude locker erreicht. Das Risiko von Baufehlern, die den Schallschutz beeinträchtigen, ist bei Massivbauweise übrigens höher als bei der Fertighausbauweise, bei denen große Teile bereits vorgefertigt und aufeinander abgestimmt sind. Und brandgefährlich sind Holzfertighäuser übrigens ganz und gar nicht. Glatte Holzoberflächen geraten sehr langsam in Brand zudem ist die zweite Beplankungsebene in einem Finger-Haus, die als Gipsbauplatte ausgeführt wird, extrem feuerhemmend. Bei einem Hausbrand stellen insgesamt Polstermöbel, Teppiche und Gardinen die größte Gefahr dar – das gilt bei massiver Bauweise ebenso wie bei Fertigbauweise.
Bei FingerHaus kann grundsätzlich jedes Haus auch mit Keller geplant und gebaut werden. Das Besondere ist: FingerHaus ist ein Komplettanbieter – was heißt, dass Sie vom Finger-Keller bis zum Dach alles aus einer Hand bekommen können. FingerHaus hat ein eigenes Keller-Werk im pfälzischen Waldmohr. Dort werden hochwertige Betonfertigteile für Finger-Keller hergestellt.
Finger-Häuser werden übers ganze Jahr, also auch in den Wintermonaten, von unseren Montageprofis in gleichbleibend höchster Qualität montiert. Durch den hohen Vorfertigungsgrad in der geschützten Werkshalle benötigt ein FingerHaus lediglich ein bis zwei Tage, um witterungsdicht montiert zu sein. Diese schnelle Montagezeit ermöglicht es, auch im Winter, durchgängig Häuser zu richten.
Bauen mit FingerHaus

Bauen mit FingerHaus

Der Preis eines FingerHaus hängt natürlich maßgeblich von der Größe, der Ausbaustufe, der Ausstattung und den gewünschten Sonderbauteilen ab, weshalb es nicht seriös wäre, an dieser Stelle irgendeinen beliebigen Betrag zu nennen. Wer sich auf unserem Serviceportal »Mein Finger-Haus« für Bauinteressenten registriert, kann dort auf eine Fülle zusätzlicher Informationen zurückgreifen und findet auch einige Preisbeispiele. Natürlich ermitteln unsere FingerHaus-Fachberater*innen in einem unserer Musterhäuser oder Beratungsbüros anhand der Vorstellungen und Wünsche die Kosten für eine individuelle Hausplanung. Beides, also Zugang zum Serviceportal und Kontakt zur FingerHaus-Fachberatung vor Ort, finden Sie hier auf unserer Website. Übrigens: FingerHaus wurde beim Test von Focus-Money schon zweimal als Preissieger für das beste Preis-Leistungsverhältnis ausgezeichnet!
FingerHaus hat den Anspruch den sichersten Weg ins eigene Zuhause zu weisen: 100 % Qualität, 100 % Service und 100 % Verbindlichkeit sind die Markenwerte von FingerHaus, wofür unsere Mitarbeitende Tag für Tag mit Herz, Hand und Verstand arbeiten. Das gilt sowohl nach innen als Mission des täglichen Handelns, als auch nach außen als das Versprechen an unsere Kunden. Bei FingerHaus bekommen Sie alles aus einer Hand und wir lassen Sie nie allein – von der Planung bis zum Einzug und natürlich auch darüber hinaus sind wir der verlässliche Baupartner. Das Institut Creditreform zertifiziert dem Unternehmen seit vielen Jahren eine Top Bonität, sodass sich FingerHaus-Kunden darauf verlassen können, mit einem Partner zu bauen, der auch noch lange am Markt vertreten sein wird und als Servicepartner langfristig zur Verfügung steht.

 

Hier auf unserer Website finden Sie die Standorte und Öffnungszeiten aller 25 Musterhäuser im gesamten Bundesgebiet sowie die unserer Beratungsbüros. Dort sind darüber hinaus auch Telefonnummern und E-Mail-Adressen, über die Sie Kontakt zu unseren Fachberater*innen vor Ort aufnehmen können.
FingerHaus liefert in der gesamten Bundesrepublik Deutschland. 

 

Hausbau allgemein

Die Förderung von Neubauten durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) richtet sich nach dem erreichten energetischen Standard des Gebäudes. Um diesen zu bewerten, wurde der Begriff des KfW-Effizienzhauses geprägt, das heute jedoch BEG-Effizienzhaus heißt (benannt nach der seit Juli 2021 gültigen Bundesförderung für energieeffiziente Gebäude > BEG). Das neue Gebäude-Energie-Gesetz (GEG) löst die bisherige Energie-Einspar-Verordnung (EnEV) ab. Ein Effizienzhaus 100 entspricht den Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes und stellt somit das Standardhaus nach GEG dar und dient als Referenz für die Höhe staatlicher Förderung. Bei einem Effizienzhaus 55 darf der Primärenergiebedarf entsprechend maximal 55 Prozent des Referenzhauses, bei einem Effizienzhaus 40 eben nur 40 Prozent betragen. Als Passivhaus gilt laut dem Passivhausinstitut Darmstadt ein Gebäude, das einen Energiebedarf von 15 Kilowattstunden (kWh) pro Quadratmeter und Jahr nicht überschreitet. Der Wärmebedarf wird so weit verringert, dass die Energieerträge aus der Abwärme von Elektrogeräten, Menschen und Sonnenstrahlen in Kombination mit einem Lüftungssystem inklusive Wärmerückgewinnung ausreichen, um das Haus ausreichend zu erwärmen. Voraussetzung hierfür ist eine aufwändige und luftdichte Gebäudehülle und eine anspruchsvolle Lüftungstechnik zur Gebäudebelüftung und Entfeuchtung. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis des dämmtechnischen und damit auch finanziellen Mehraufwandes wird mittlerweile kritisch gesehen. Ein Plus-Energiehaus produziert über das Jahr gesehen mehr Energie als seine Bewohner und Bewohnerinnen für den täglichen Bedarf und die Heiz- und Haustechnik verbrauchen. Das bedeutet jedoch nicht, dass es völlig energieautark ist. Abhängig von der Jahreszeit kann es trotzdem Energie von außen beziehen – etwa, wenn die eigene Solaranlage in den Wintermonaten nicht genug Energie zur Deckung des Bedarfs produziert.
BEG ist die Bundesförderung für effiziente Gebäude. Sie fasst die bisherigen staatlichen Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zusammen. Ab dem 1. Juli 2021 muss nur noch ein einziger Antrag gestellt werden, um staatliche Förderungen nutzen zu können. Zudem soll die Neuausrichtung durch die BEG noch stärkere Anreize schaffen, in Energieeffizienz und erneuerbare Energien zu investieren. In Anlehnung an die bisherige KfW-Förderung gibt es drei förderfähige Effizienzhausstandards: Effizienzhaus 55, Effizienzhaus 40 und Effizienzhaus 40 Plus. Bei FingerHaus ist jedes Haus im Standard ein Effizienzhaus 55 (EE) und damit schon förderfähig. Mit weiteren Maßnahmen, wie Wohnraumlüftungsanlage und Photovoltaik können auch höhere Förderstufen erreicht werden.
Die wichtigste Förderung ist die ab dem 1. Juli 2021 geltende BEG-Förderung, die die bisherige KfW- und BAFA-Förderung zusammenfasst. Hier sind Fördergelder im Maximalfall von bis zu 37.500,- € pro Wohneinheit möglich. Die Höhe der Förderung bemisst sich am Effizienzhausstandard der für das zu fördernde Gebäude errechnet wurde. Weitere Förderungmaßnahmen werden beispielweise von den Bundesländern, Landkreisen oder den Kommunen aufgelegt. Hier kann es sich durchaus lohnen, mal zu recherchieren, ob es für die Region, in der ich bauen möchte, noch Fördergelder gibt. Analog zur Riester-Rente gibt es zudem noch den sogenannten Wohn-Riester oder auch Eigenheimrente genannt. Ein Teil des Einkommens wird hierbei in den Wohn-Riester-Vertrag eingezahlt, dafür gibt es Zuschüsse vom Staat. Das Geld, dass in den Wohn-Riester-Vertrag eingezahlt wurde, muss für eine Immobilie verwendet werden, zum Beispiel indem es direkt in einen Bausparvertrag eingezahlt wird. Das eingezahlte Geld kann übrigens als Sonderausgaben von der Steuer abgesetzt werden. Diese Art der Förderung lohnt sich vor allem für Familien mit Kindern und Gutverdiener.
FingerHaus bietet seinen Bauinteressierten eine 24-Monate-Festpreisgarantie von der Auftragserteilung bis zum Baubeginn. Das heißt, der Preis der im unterzeichneten Werkvertrag festgehalten ist hat zwei Jahre unverändert Gültigkeit, auch wenn in der Zwischenzeit die Holz- oder andere Materialpreise steigen oder bei FingerHaus eine allgemeine Preisanpassung vorgenommen wird. 
In vielen Regionen sind Baugrundstücke ein knappes Gut und es gibt unterschiedliche Wege, wie Sie das passende Grundstück für das eigene Zuhause finden können. Zum einen bilden Gemeinden oft auf ihrer Website ab, ob und welche Grundstücke sie aktuell im Bestand haben und zum Verkauf anbieten. Sollte das nicht der Fall sein, ist auch eine direkte Nachfrage im Rathaus oder Bürgeramt möglich. Private Grundstücksangebote finden Sie zum Teil noch klassisch im Immobilienteil der lokalen Zeitung oder aber auf Webportalen, zum Beispiel bei Immowelt.de, Immobilienscout24.de, grundstuecksmarkt24.de etc. Eine weitere Alternative ist der Weg über den Makler oder Sparkassen-Immobilien. Oft hilf auch der Zufall: wer im Kollegen-, Bekannten- und Freundeskreis möglichst breit streut, dass ein Grundstück gesucht wird, kann über diesen Weg auch zu überraschenden Erfolgen kommen. Was Sie auf jeden Fall tun sollten, ist die FingerHaus-Fachberater*innen vor Ort einzubeziehen. Sie helfen Ihnen gern bei der Suche und haben in ihren Regionen meist gute Kenntnisse über das vorhandene Bauland.
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