Glossar

A

Anschlussfahne/Ringerder
Die Elektroinstallation eines Gebäudes muss über den Ringerder geerdet werden. Die Anschlussfahne verbindet den Ringerder mit dem Elektro-Verteilerkasten.

Armierungsgewebe
Das Armierungsgewebe wird unter dem Außenputz verarbeitet und dient der Rissfestigkeit und Stabilität des Putzes.

Attika
Die Attika ist eine Aufsatzwand über dem obersten Geschoss. Einfacher gesagt ist sie ein Geländer um ein Flachdach.

B

Bewehrungsbinde
Die Bewehrungsbinde ist ein Verstärkungsstreifen der Fugenverspachtelung bei Gipsbauplatten als zusätzlicher Schutz.

BUS-System
Ein BUS-System ist eine Art der Datenübertragung in nicht konventioneller Weise.

Blower Door Test
Der Blower Door Test wird auch als Differenzdruck-Messverfahren bezeichnet und dient dazu die Luftdichtheit eines Gebäudes zu messen.

Brüstung
Eine Brüstung ist eine zum Schutz gegen Absturz angebrachte Begrenzung.

D

Dampfdiffusionsbremse
Die Dampfdiffusionsbremse verhindert das Eindringen von Raumfeuchte in die Wärmedämmung. Gleichzeitig stellt sie die Luftdichtigkeit des Hauses her.

Dachneigung
Die Dachneigung gibt an wie steil das Gefälle einer Dachfläche ist.

E

Edelputz
Als Edelputz werden mineralische Putze bezeichnet die meist weiß oder farblich als Endputz aufgetragen werden.

Energiebilanz
Die Energiebilanz ist das Ergebnis aus Energieverlust und Energiezufuhr. Je besser die Bilanz ist, desto weniger Energie geht verloren.

Erdsonde
Als Erdsonde bezeichnet man die Leitungen die bei einer Erdwärmebohrung bis zu 100 Meter tief in den Boden verlegt werden und die Energie aus dem Erdreich fördern.

F

Funktionspotentialausgleichsleiter
Ein Funktionspotentialausgleichsleiter besteht aus einem Fundamenterder und einem Ringerder. Die Elektroinstallation eines Gebäudes muss über den Funktionspotentialausgleichsleiter geerdet werden. Die Anschlussfahne im Technikraum verbindet den Funktionspotentialausgleichsleiter mit dem Elektro-Verteilerkasten.

Fernwärme
Fernwärme bedeutet, dass ein Gebäude von einem externen Punkt mit Warmwasser und Heizung versorgt wird. In diesem Fall ist keine eigene Heizung verbaut.

Freiflächenplan
Der Freiflächenplan, auch Grundflächenplan genannt, weist auf Grundlage des Bebaungsplan die Grünflächen und ökologischen Bereiche aus.

G

Gründungssohle
Als Gründungssohle wird der untere Abschluss eines Gebäudes bezeichnet, in der Regel also die Fundamentplatte.

K

Kehlbalkendecke
Die Kehlbalken bilden die Decke im Dachgeschoss. Sie werden an den Pfetten oder direkt an den Sparren befestigt.

Kniestock
Als Kniestock oder auch Drempel bezeichnet man die niedrigen oder halbhohen Wände an den Gebäudeseiten mit den Dachschrägen. Gibt es keinen Kniestock, sitzt das Dach direkt auf dem Fußboden des Dachgeschosses. Je höher der Kniestock, desto größer wird die Wohnfläche im Dachgeschoss.

Konterlattung
Die Konterlattung wird direkt auf den Sparren befestigt und fixiert die Unterspannbahn (Folie auf den Sparren). Quer dazu wird die Lattung aufgebracht, auf die schließlich die Dachsteine aufgelegt werden. Die Konterlattung sorgt für einen Abstand zwischen Dacheindeckung und Unterspannbahn, welcher der Hinterlüftung dient.

O

Oberflächengüte
Mit der Oberflächengüte wird die Beschaffenheit der Wand- und Deckenoberflächen beschrieben, insbesondere die Eignung als Grundlage für die nachfolgenden Tapeten oder Putze.

P

Perimeterdämmung
Als Perimeterdämmung bezeichnet man die außenseitige Wärmedämmung von erdberührten Bauteilen. Sie befindet sich in der Regel unter der Bodenplatte oder an den Außenseiten der ins Erdreich eingebundenen Kellerwände.

Pfette
Die Pfette ist ein Teil der Tragkonstruktion eines Pfettendaches. Pfetten sind waagerechte Holzbalken, auf die die Sparren gelagert werden. Man unterscheidet zwischen der Firstpfette als oberem Auflagerpunkt der Sparren, der Mittelpfette sowie Fußpfette als unterem Auflagerpunkt.

Perimeterdämmung
Die Perimeterdämmung kommt zum Einsatz, wenn erdreichberührende Teile des Hauses gedämmt werden.

PV-Anlage
Eine Photovoltaik-Anlage, kurz PV-Anlage, wird zur Stromgewinnung durch Sonnenstrahlen genutzt und wird meist auf dem Hausdach montiert.

S

Sonnenkollektor
Ein Sonnenkollektor ist Gerät zur Gewinnung von Wärme aus Sonnenstrahlen. Platziert werden die Platten meist auf dem Hausdach.

T

Technikfertig
Technikfertig ist der Ausbaugrad bei dem alle technischen Anlagen und Systemeseitens FingerHaus fertiggestellt werden.

Tilgungszuschuss
Je höher der Effizienzhausstandart des Hauses ist, desto höher fällt der Tilgungszuschuss aus. Dies sind Fördergelder.

Trinkwassernachspeisung
Trinkwassernachspeisung bedeutet, dass Pumpen, die in der Regel durch Trinkwasser versorgt werden, in Trockenphasen auch durch Trinkwasser benutzt werden können.

Traufe
Eine Dachtraufe ist die Bezeichnung der Tropfkante am Dach eines Gebäudes. Unterhalb dieser Kante ist meistens eine Dachrinne montiert.

U

U-Wert
Der Wärmedurchgangskoeffizient wird U-Wert genannt (früher k-Wert). Er beschreibt, wieviel Wärme dem Gebäudes durch dieses Bauteil entzogen wird. Je kleiner der U-Wert ist, umso weniger Wärme geht verloren.

Unterspannbahn
Die Unterspannbahn ist ein unter der Dacheindeckung verlegter, zusätzlicher Schutz gegen Regen und Feuchtigkeit.

W

Wärmeleitfähigkeit
Die Wärmeleitfähigkeit gibt an wie gut ein Material oder ein Stoff Wärme aufnehmen und weitergeben kann.

Wärmerückgewinnung
Als Wärmerückgewinnung wird jedes Verfahren bezeichnet, das aus Abfallprodukten wie Abwasser, Abgas oder Abluft Wärme gewinnt zur erneuten Nuzung.

Wärmeschutzverglasung
Bei einer Wärmeschutzverglasung ist auf einer der Glasscheiben eine unsichtbare Silberschicht aufgedampft. Dies bewirkt das Wärme in das Haus gelangt, aber nicht mehr heraus.

Wärmetauscher
In einem Wärmetauscher treffen zwei Ströme, wie zum Beispiel Abluft und Zuluft einer Lüftung, aufeinander ohne direkten Konatkt zu haben. Der Abluft wird Wärme entzogen und der Zuluft zugeführt.

Wechselrichter
Ein Wechselrichter ist Teil einer Photovoltaik Anlage und dient der Umwandlung von Gleichstrom in Wechselstrom. Wechselstrom findet man in handelsüblichen Steckdosen eines Haushalt .

V

Vollgeschoss
Als Vollgeschoss bezeichnet man Räume ohne Dachschräge mit einer Deckenhöhe gleich dem Geschoss darunter.